Die Halbinsel Darß ist an der Ostsee für Besucher aus Nah und Fern sicherlich auch wegen seiner eigenartigen Landschaftsform und nicht zuletzt auch wegen eines der berühmtesten Urwälder von Deutschland bekannt. Auf dem Darss ist eine stattliche Population von Rotwild beheimatet, weswegen hier sehr gute Jagdmöglichkeiten bestehen.
Mit der Gründung des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschft in den 90 ziger Jahren wurde das Motto “Natur Natur sein lassen” zu einem Grundgedanken der die Natur schützen soll. Die Bevölkerung der Halbinsel ist mit Recht stolz auf diesen wunderschönen Abschnitt der Natur an der Ostsee. Die Forstliche Nutzung beschränkt sich heute auf ein Minimum und es werden nur die Maßnahmen ergriffen die unbedingt notwendig sind. Spuren der Nutzung sind jedoch heute immer noch erkennbar. Der Urwald auf dem Darß war ursprünglich ein Weidewald und wurde hauptsächlich durch die Tiere des Waldes genutzt. Besonders interessant sind die Windflüchter auf dem Darß. Diese Bäume stehen meist direkt am Meer und haben eine sonderbare Form die sie den Winden der Ostsee zu verdanken haben. Frührere Besatzungsmächte wie etwa Dänemark oder auch Franzosen zu Zeiten von Napoleon betrieben auf der Halbinsel Raubbau am Holzbestand. Insbesondere Eiben waren die leidtragenden und wurden in dänischen Schlössern verarbeitet.Eine Attraktion des Darßwaldes ist besonders zur Brunftzeit im Spätsommer und Herbst auch die starke Rotwild-Population. Auf dem Darß machen heute sehr viele Leute in den Sommermonaten Urlaub. Insbesondere Gäste aus Berlin nutzen die einmalige Landschaft in einem Strandhaus auf dem Darß direkt an der Ostsee sehr gerne. Aber auch Hotels wie das Hotel Meerlust werden von Gästen immer wieder gerne bereist.